Am ersten Mai 2019:

Der Mai ist gekommen
die Bäume schlagen aus


Da bleibe, wer Lust hat
mit Sorgen zu Haus!
Wie die Wolken wandern
am himmlischen Zelt
So steht auch der „Hirschradwanderfamilie“ des Eifelvereins der Sinn
in die weite, weite Welt.
Gemäß diesem Motto luden Erika und Lothar Hirsch (Wanderführerin u. Wanderführer im Eifelverein OG Köln), die Radfahrgemeinde des Eifelvereins OG Köln zu unserer traditionellen Radtour in den Mai ein.
Eine muntere Schar von motivierten Damen, alle Mitglied im Eifelverein Ortsgruppe Köln, folgten dieser Einladung und machten sich, trotz grenzwertigen Wetter (11 Grad), mit ihren flotten Rädern (meist E- Bikes) am 1. Mai zum mittlerer weile traditionellen Radausflug vom Heinrich Lübke Ufer in Rodenkirchen auf in Richtung Sieg zur „Sieglinde“, einem urigen Gasthaus direkt an der Sieg gelegen.
Tapfer und vorwärtstrabend nach dem Motto der Hirschradwanderfamilie
„Fernen Vögeln nachgeflogen in den Sinnen ausgewogen und den Körper vorgebogen radeln wir als Pfeil im Wind dessen Ziel die Wolken sind!“
erreichten wir am frühen Morgen (jedenfalls für Rentner) unsere Passage über den Rhein beim Weißer Bogen. Im „Bauch des Krokodils“ überquerten wir sicher den Rhein um auf der Grov noch eine Radlerin, Sabine, einzuverleiben. Da einer der Damen zu wenig Luft in den Schläuchen hatte, legten wir eine Zwangspause ein um diesen Defizit auszugleichen, was die restlichen Damen dazu nutzen die erste Einkehr zu zelebrieren. D.h. ein Tässchen Kaffee oder Schokolade. Weiter ging´s immer am Vater Rhein entlang bei hochnebeligen Wetter immer mit der Hoffnung bald die Sonne zu sehen. Da sie aber nicht kam steuerten wir unseren nächsten Einkehrschwung an. In einem traumhaft gelegenen Gasthof mit Blick auf die Nebenarme des Rheins genossen wir eine warme Gulaschsuppe und erlebten dabei das Erscheinen der ersehnten Sonne. Innerlich und äußerlich erwärmt ging es frohgemut weiter in Richtung unseres Ziels. An der Sieg angekommen überquerten wir bei „ruhiger See“ per Fähre die Sieg und genossen dabei die den „Augenblick des Seins“. Ein Maientag der nicht schöner ein könnte. Nun galt es den naturbelassenen Radweg durch die Sieg Auen zu genießen. Was ja auch alle radelnden Damen taten. Nach 5 Stunden im Sattel erreichten wir unser Ziel „die Siglinde“, ein idyllisch gelegener Gasthof an der Sieg. Wir freuten uns alle, unser gestecktes Ziel in Harmonie erreicht zu haben und genossen unseren Aufenthalt bei einer zünftigen Brotzeit. Per S Bahn ging´s dann wieder zurück nach Kölle.
Erika und Lothar Hirsch (wir haben uns vor 25 Jahren auf einer Radtour durch Bayern, von Aschaffenburg nach Kempten im Allgäu (BR Radltour) kennegelernt).