Hinauf zu den "Engeln" bis kurz vor die Himmelsleiter (Eifelleiter) so hieß das Motto am 18.05.18.

22 muntere Wanderinnen und Wanderer machten sich in zwei Gruppen auf die Eifel um den Ort Engeln zu erkunden. Dabei trafen wir bei der Wanderung auf der Eifelleiter auf eine idyllisch gelegene Waldhütte in der ein netter Besitzer mit seiner Frau wohnt. Er lud uns ganz spontan dazu ein in seinem schön angelegten Garten Platz zu nehmen für  eine Vesper, was wir sehr gerne annahmen.. Bei frisch gebrühtem Kaffee und netten Gesprächen fiel es uns schwer uns zu verabschieden und die Wanderung fortzusetzen. Aber nix bliev wie et is, Wir bedankten uns recht herzlich bei unseren netten Gastgebern und führten unsere Wanderung durch 4 Dörfer der Hocheifel fort. Der "große Geist" scheint es an diesem Tage wieder gut mit uns zu meinen. Das Wetter war sehr wanderfreundlich und die Ausblicke göttlich. Fernblicke bis in den Westerwald und zum Siebengebirge oder über die Eifelberge ließen uns immer wieder staunen. Lothar präsentierte wie versprochen, seiner Hirschwanderfamilie des Eifelvereins OG Köln sein neustes Motivationsgedicht über den "großen Geist", das da heißt:
"Wandern in den Morgenstunden, da bist du mit "dem großen Geist" ganz tief verbunden, auch wenn mancher schwer beladen mühsam seines Weges geht spürt er doch den tiefen Frieden der den Wald die Flur durchweht und so wird die Last ihm leichter, schnell und zügig wird sein Schritt, seine Seeelenqual wird seichter der "große Geist" ist bei ihm Schritt für Schritt!
Da wir uns am Rande des Wirkungskreises von Johannes Bückler bewegten erzählte Lothar auch über  diese schillernde Person, denn irgendwie scheint eine gewisse Affinität zu diesem außergewöhnlichen  Persönlichkeit zwischen den Beiden zu bestehen. Das Lied vom Schinderhannes, vorgetragen von Lothar, sagt alles über ihn sein kurzes und bewegtes Leben aus.
„Im Schneppebacher Forste, da geht der Deifel rum di bum,den Hals voll schwarzer Borste bringt er die armen Kaufleut´ um! Das ist der Schinderhannes der Lumpenhund der Galgenstrick der Schrecken jedes Mannes und auch der Weiberstück. Im Soonewald, im Soonewald steht manch` dunkle Tann´ darunter wird begraben bald ein braver Wandersmann. Im Schneppebacher Forste, da geht der Deifel rum di bum, die Ank voll schwarzer Borste legt er die jungen Weib´s leut um! Das ist der Schinderhannes der Lumpenhund der Galgenstrick der Schrecken jedes Mannes und auch der Weiberstück. Im Schneppebacher Forste, da geht der Deifel rum di bum, den Hals voll schwarzer Borste bringt er die armen Kaufleut´ um. Das ist der Schinderhannes der Lumpenhund der Galgenstrick der Schrecken jedes Mannes und auch der Weiberstück. Im Soonewald, im Soonewald steht manch`dunkle Tann´ darunter wird begraben bald ein braver Wandersmann. Im Schneppebacher Forste, da geht der Deifel rum di bum, die Ank voll schwarzer Borste legt er die jungen Weib´s leut um! Das ist der Schinderhannes der Lumpenhund der Galgenstrick der Schrecken jedes Mannes und auch der Weiberstück.“ Carl Zuckmeier
Bei der nächsten Wanderung im Wirkungskreis des Schinderhannes singen wir alle gemeinsam dieses Lied. Der Text wurde an jede Wanderin u. an jeden Wanderer verteilt.
Erika besuchte mit Ihrer Gruppe das Kloster Maria Laach und wanderte entlang des Laacher Sees. Ein Einkehr im Schlosshotel rundete den gelungenen Tag ab.

Lothar Hirsch