Wandern an der sonnigen Untermosel mit der Hirschwanderfamilie des Eifelverein OG Köln vom 27.06. – 30.06.19
Kann man bei 37 Grad wandern?

Ja, man kann, aber nicht so wie das im „Wanderprogramm der Hirschwanderfamilie“ des Eifelvereins Ortsgruppe Köln angeboten wurde, z.B. den Moselsteig oder ähnlich schwere Wanderungen. Also Kreativität und Flexibilität sind angesagt das Wanderprogramm muss der extremen Wettersituation angepasst werden. Gesagt getan, im kühlen Kämmerlein wurde von der Wanderführerin Erika Hirsch und dem Wanderführer Lothar Hirsch, den „Vorständen“ der Hirschwanderfamilie, ein neues lukratives Wanderprogramm entwickelt. Schließlich war es ja auch für uns eine noch nie da gewesene Herausforderung bei diesen extremen Temperaturen zu wandern.
Ob zur Burg Eltz oder auf dem Hatzenporter Leysteig (früh morgens wenn die Hähne Kräh´n) oder durch´ s Tal der wilden Endert oder auf einer Planwagenfahrt am frühen Morgen oder eine Schifffahrt am Abend waren die extremen Temperaturen absolut zu ertragen und der Spaß war groß. Auch ein in der Schleuse festhängendes Schiff, dass unsere Ankunft in Cochem um 2 Std. verzögerte, sodass das die Abend Vesper erst um 21.30 Uhr beim Onkel Willi begann konnte unsere gute Laune nicht schmälern. Der abendliche Streifzug durch Cochem mit unseren attraktiven Wanderdamen (immerhin 14 an der Zahl) war sehr amüsant und lustig. Mit dem letzten Zug (es fährt ein Zug nach nirgendwo) landeten wir um 01.15 Uhr wieder in Hatzenport unserer Interimsheimat. Voll mit den interessanten Eindrücken des Tages konnte jedes Hirschwanderfamilienmitglied, nach einem letzten Absacker in unserem Weingut, ohne jegliche Einschlafhilfe in die Kissen sinken.
Am Sontag, unserem letzten Wandertag, stiegen die Temperaturen auf sage und schreibe 37 Grad. Unser Planwagen, bestückt mit kühlen Getränken und ausgestattet mit stimmungsvoller Musik und gezogen von einem „Bulldog“ ,nicht von Pferden die hätten sich nur unnötig anstrengen müssen, genossen wir die wunderbare Eifler Landschaft. Wunderbare Ausblicke von der Rabenlay und vom Lasserger Häubchen auf den Verlauf des Moseltals und den beeindruckenden Hunsrück, der Heimat des Schinderhannes dem Lumpenhund dem Galgenstrick dem schrecken jeden Mannes und auch der Weiberstück rundeten unseren Wanderausflug bei extremen Temperaturen an der Untermosel positiv ab. Eine Wanderung der Kategorie „die Wanderung werd´ ich nie vergessen!“ ging zu Ende.
Eine neue wird kommen!
Erika und Lothar Hirsch
(Wanderführerin/er im Eifelverein OG Köln