Wie in jedem Jahr war es auch diesmal wieder ein besonderes Erlebnis die Martinsfeuer in den Weinbergen zu erleben.


Bei Wein und einer zünftigen Vesper, verbunden mit sehr viel Spaß, genossen alle die paar Stunden abseits von jeglichen zermürbenden Politdiskussionen. 
Mit einem "handverlesenen" Grüppchen ging´s bei traumhaftem Winterwetter (Sonne pur, mäßige Temperatur) an die Ahr nach Dernau zum Martinsmarkt. Der Einstieg erfolgte in Ahrweilermarkt, wo wir uns als erstes einen leckeren Glühwein gönnten. Innerlich gewärmt und voller Elan wanderten wir in Richtung Kloster Kalvarienberg. Hier erzählte Lothar kurzweilig über den geschichtlichen Werdegang des Klosters. Auf idyllischem Pfad Richtung Kloster Marienthal  passierten wir die zur rechten Hand einsehbare "bunte Kuh". Hierbei handelt es sich nicht um ein geflecktes Tier, sondern um eine Felsnase, die waagrecht aus einem Steilhang ragt. Auch hier erzählte Lothar über die Sage und Namensgebung der "bunten Kuh". Kurz vor Einbruch der Dämmerung ereichten wir unser Ziel, Dernau. Hoch in den Weinbergen leuchteten bereits die ersten Martinsfeuer und wiesen uns den Weg zum Dorf. Mit Glück, das man manchmal einfach haben muss, ergatterten wir im "Esel" eine Sitzplatz für unsere Minigruppe und das auch noch unter einem Wärmestrahler. Bei gutem Wein/Glühwein und Vesper wurde kräftig gesungen und der Augenblick genossen. Um 18.00 Uhr zündeten wir unsere eigens mitgebrauchten Laternen an um dem heiligen St. Martin den Weg auszuleuchten. Mit selbstgesungenen Martinsliedern und der eigenen Laterne in der Hand schlenderten wir über den Martinsmarkt und fühlten uns in unsere Kindheit zurückversetzt. Nach dem Höhepunkt ,Anzünden der großen Feuer in den Bergen und Begegnung des heiligen St. Martin zu Pferde, machten wir uns auf den Heimweg und träumten dabei schon wieder vom Martinsmarkt im nächsten Jahr.
Lothar Hirsch